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Gemeinschaft Unabhängiger Demokraten

Gemeinsame Stellungnahme der Fraktionen von
CDU, SPD, GUD und dem Einzelratsmitglied der FDP im Rat der Gemeinde Nümbrecht

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

diese gemeinsame Stellungnahme bezieht sich auf die Tagesordnungspunkte 9 (Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern) und 10 (Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2026) der heutigen Ratssitzung und erspart uns immerhin drei weitere Haushaltsreden mit ähnlichem Inhalt.

Wir sind uns dahingehend einig, dass wir die im Haushalt beinhalteten Investitionen in die Zukunft, Bildung, Sicherheit und Infrastruktur für unsere Kommune umsetzen und/oder zu Ende bringen wollen. Wir waren uns im vergangenen Jahr ebenso einig, dass wir zunächst die Auswirkungen des Altschuldenübernahmegesetzes abwarten und nicht direkt einen Doppelhaushalt mit Steuererhöhungen für beide Jahre beschließen wollten.

Das Gesetz kam schnell und wurde ebenso schnell umgesetzt und schon heute hat das Land NRW rund 19 Mio. unserer Altschulden übernommen. Es war zwar absehbar, dass man sich unserer Kredite mit geringster Zinslast bedienen würde, nichtsdestotrotz können wir bereits zum jetzigen Zeitpunkt rund 380 Tausend Euro an eingesparten Zinszahlungen im Haushalt darstellen. Der Anteil zur Altschuldenübernahme durch die Bundesregierung steht indes noch aus, wurde aber bereits im Kabinett beschlossen.

Unter normalen Umständen und trotz (wie immer) steigender Kreisumlage und weiterhin ausbleibender Zahlungen nach dem „Bestellerprinzip“, wäre es aber möglich gewesen, in diesem Haushalt auf Steuererhöhungen zu verzichten.

So mach einer hegte sogar die Hoffnung, schon in 2026 die Haushaltssicherung verlassen zu können. Aber niemand konnte die globale Entwicklung vorsehen! Wenn Bomben statt Diplomatie sprechen und Herrscher dem Größenwahn verfallen und selbst vor dem Oberhaupt der kath. Kirche keinen Respekt mehr zeigen, dann ist nichts Gutes zu erwarten. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs kennen wir ja schon, die des Nahost-Konflikts hingegen kamen plötzlich, sind aber, in Abhängigkeit von der Dauer, noch gar nicht vollumfänglich angekommen und kalkulierbar.

Und so leidet nahezu die gesamte Weltwirtschaft unter diesen Konflikten und auch hiesige Unternehmen verzeichnen aus unterschiedlichen Gründen erhebliche Gewinneinbrüche. Die Abhängigkeit von Rohstoffen und die Struktur bisheriger Lieferketten führen zu steigenden Energie- und Herstellungskosten oder zu Materialverknappungen, die Folgen sind weitreichend.

Und so verringern sich die Steuereingänge bei der Gewerbesteuer Nümbrechter Unternehmen um 17% gegenüber den Erwartungen und Planungen der Kämmerei! Die zuvor genannten Kostensteigerungen, die natürlich auch den gemeindlichen Haushalt betreffen, sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Dies führt dazu, dass wir letztlich überhaupt keine andere Chance haben, als dem Haushalt und der Erhöhung der Grundsteuer B zuzustimmen. Sollten sie sich fragen, warum nicht (auch) die Gewebesteuer erhöht werden soll, so möchten wir folgendes verdeutlichen:

  1. Sind aktuell die Unternehmen besonders betroffen
  2. Meist müssen Unternehmen nicht nur Gewerbesteuer erbringen, sondern zahlen zusätzlich für die Flächen/Gebäude noch Grundsteuer B und werden somit ohnehin belastet.
  3. Ist im Haushaltsplan für 2027 bereits eine Erhöhung der Gewerbesteuer eingeplant.
Ja, auch wir hätten uns eine moderatere und eine stufenweise Anpassung der Steuern gewünscht. Aber was dieses Jahr nicht mehr in den Gemeindehalt kommt, trifft uns im nächsten Jahr doppelt schwer. Außerdem sind wir als Kommune in der Haushaltssicherung verpflichtet, den Haushalt bis 2031 auszugleichen. Gelingt uns das nicht, laufen wir Gefahr von der Kommunalaufsicht gesteuert zu werden. Und auch die Altschuldenübernahme hat ihren Preis, zu guter Recht verlangt das Land im Gegenzug, dass kein neuer Schuldenaufbau mehr erfolgt.

Aus den zuvor genannten Gründen werden wir also der von der Verwaltung vorgeschlagen Satzung über die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern und der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2026 zustimmen. Freude verspüren wir dabei nicht, sind wir doch auch selbst betroffen. Und auch der Kommunale Vergleich, bei dem unsere Grundsteuer B noch nicht zu den höchsten zählen wird und das andere Kommunen die fehlenden Gewerbesteuereinnahmen erst beim nächsten Haushaltsbeschluss erleiden, ändert daran überhaupt nichts.

Was die Zukunft bringt ist unter den gegebenen Umständen absolut nicht vorhersehbar. Insofern werden wir an dieser Stelle auch keine Prognosen zu kommenden Haushalten abgeben.

Sicher ist nur, dass wir, wie auch in der Vergangenheit, auch zukünftig alle Projekte und Tätigkeiten der Gemeinde, gemeinsam mit der Verwaltung kritisch und mit Blick auf die Belastung des Einzelnen betrachten werden. Und wir fordern die Verwaltung auf, in und mit den Fachbereichen den gleich beschlossenen Haushalt auch weiterhin auf Einsparpotenziale, auf Verlagerungen in Förderprogramme und auf die Möglichkeiten durch „Strecken“ von Maßnahmen, zu überprüfen!

GUD spendet 500 Euro an die Jugendfeuerwehr Nümbrecht

Die Jugendfeuerwehr, der Vorstand der GUD, Bürgermeister Thomas Hellbusch und Michael Schlößer bei der Spendenübergabe.

Sara Polke und Frieda Groneuer freuen sich über die Spende, Manfred Bestgen übergibt den symbolischen Scheck.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Demokraten (GUD) Nümbrecht hat der Jugendfeuerwehr Nümbrecht eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht. Der Betrag stammt aus unserer Brotaktion, die wir im vergangenen September durchgeführt haben.

Im Rahmen der Aktion boten Mitglieder der GUD Brote gegen eine freiwillige Spende an. Von Beginn an war klar, dass der Erlös einem gemeinnützigen Zweck in unserer Gemeinde zugutekommen soll. Die Wahl fiel dabei bewusst auf die Jugendfeuerwehr, die mit ihrer engagierten Nachwuchsarbeit einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Nümbrecht leistet.

„Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unseres Gemeindelebens. Hier lernen junge Menschen Verantwortung zu übernehmen, Teamgeist zu entwickeln und sich für andere einzusetzen“, erklärte unser Vorsitzender Manfred Bestgen bei der Spendenübergabe. „Mit dem Erlös aus unserer Brotaktion möchten wir diese wertvolle Arbeit ganz konkret unterstützen.“

Die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr bedankten sich herzlich für die Spende. Das Geld soll für die Ausbildung der Jugendlichen sowie für gemeinsame Aktivitäten verwendet werden.

Mit unserer Brotaktion und der Spendenübergabe möchten wir als GUD Nümbrecht erneut unser Engagement für das Ehrenamt und unsere Verbundenheit mit den örtlichen Vereinen und Initiativen zum Ausdruck bringen.

19,9 Millionen Euro für Nümbrecht: Ein wichtiger Schritt aus den roten Zahlen

Das Land NRW hat die Bescheide zur Altschuldenentlastung verschickt. Für Nümbrecht bringt dieses Gesetz eine Entlastung in Höhe von 19,9 Millionen Euro. Wir von der GUD haben die Zahlen analysiert und ordnen ein, was dieser bilanzielle Befreiungsschlag für unsere Gemeinde bedeutet – und wo wir weiterhin sachorientiert gegensteuern müssen.

Liebe Nümbrechterinnen und Nümbrechter,

wer Wilhelm Weber in der Haushaltsrede 2025 gehört hat, weiß: Angesichts der massiven Haushaltslöcher und drohender Rekord-Hebesätze bei der Grundsteuer lief uns ein „kalter Schauer“ über den Rücken. Die finanzielle Handlungsfähigkeit Nümbrechts stand auf dem Spiel.

Doch nun gibt es eine Nachricht aus Düsseldorf, die die Bilanz unserer Gemeinde fundamental verändert.

Die Fakten: Nümbrecht wird wieder „positiv“

Der aktuelle Bescheid des Ministeriums (MHKBD) bringt Klarheit. Hier sind die entscheidenden Zahlen für unsere Heimat:

Entlastungssumme: Das Land übernimmt Altschulden in Höhe von 19,9 Millionen Euro.
Vom Minus ins Plus: Vor dieser Maßnahme stand Nümbrecht mit rund 7,8 Millionen Euro bei der letzten Haushaltseinbringunug im negativen Eigenkapital. Rein rechnerisch war die Gemeinde damit „bilanziell überschuldet“.
Neuer Status: Durch die Entlastung verfügt Nümbrecht nun wieder über ein Eigenkapital von rund 10 Millionen Euro.

Was bedeutet das konkret für uns?

Man muss es nüchtern sehen: Auf dem Papier ist Nümbrecht damit erst einmal saniert. Das negative Eigenkapital, das wie ein Mühlstein um unseren Hals hing, ist weg. Das verbessert unsere Position gegenüber der Kommunalaufsicht und gibt uns wieder einen Puffer für zukünftige Investitionen. Die Gemeinde Nümbrecht hätte sonst bis 2031 bis zum Abschluss des Haushaltssicherungskonzeptes Millionenüberschüsse erwirtschaften müssen um wieder Eigenkapital darstellen zu können, was jetzt nicht mehr erforderlich ist.

  1. Zinslast senken: Weniger Schulden bedeuten, dass wir weniger Geld für Zinsen ausgeben müssen. Dieses Geld bleibt im Haushalt und kann für Nümbrecht genutzt werden.
  2. Sicherheit für die Bürger: Ein positives Eigenkapital ist das Fundament, um den enormen Druck auf die Grundsteuern langfristig zu dämpfen. Unser Ziel als GUD bleibt: Eure Belastung so gering wie möglich zu halten.
  3. Keine falsche Euphorie: 19,9 Millionen Euro sind eine enorme Summe, für die wir dankbar sind. Aber sie lösen nicht unsere laufenden Kostenprobleme. Wir müssen weiterhin jeden Cent zweimal umdrehen, um den Haushalt dauerhaft im Gleichgewicht zu halten.

Die Position der GUD

Wir als Gemeinschaft Unabhängiger Demokraten sehen in dieser Entschuldung eine überfällige Gerechtigkeit. Jahrelang wurden den Kommunen Aufgaben von Bund und Land „aufgedrückt“, ohne die Kosten voll zu übernehmen. Dass nun ein Teil dieser Lasten übernommen wird, ist richtig – aber es bleibt eine Einmal-Maßnahme. Auch der Bund muss nun endlich sein Versprechen halten und ebenfalls einen Teil unserer Altschulden übernehmen.

Gute Politik für Nümbrecht bedeutet für uns: Sachorientiertes Wirtschaften statt Luftschlösser. Ein positives Eigenkapital ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, aber es ist kein Freifahrtschein für Verschwendung. Wir werden im Rat weiterhin die kritischen Wächter der Finanzen bleiben, damit Nümbrecht für uns alle lebenswert und bezahlbar bleibt.

Wir bleiben unabhängig. Wir bleiben sachorientiert. Für unser Nümbrecht.

Eure GUD Fraktion

Datenquelle: Bescheide des MHKBD NRW vom 23.12.2025 und aktuelle Berechnungen zur Haushaltslage der Gemeinde Nümbrecht.

Am 21. November fand die konstituierende Ratssitzung in Nümbrecht statt – der offizielle Beginn der neuen Wahlperiode. Wir freuen uns riesig über das Vertrauen und die neuen Aufgaben!

Besonders gratulieren wir unserem Ratsmitglied Detlev Michalke zur Wahl als 2. stellvertretender Bürgermeister! Zusammen mit der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Gisa Hauschild (CDU) wird er Bürgermeister Thomas Hellbusch in den kommenden Jahren bei repräsentativen Terminen unterstützen.

Auch unsere GUD-Fraktion steht fest und ist bereit für die Arbeit:
Matthias Wetzler
Detlev Michalke
Wilhelm Weber (Fraktionsvorsitzender)

Die Ausschüsse und Gremien sind besetzt – jetzt kann es losgehen. Wir freuen uns auf eine spannende Zeit, konstruktive Diskussionen und gute Entscheidungen für unser Nümbrecht!

Zukunft ist Teamarbeit

GUT. UNABHÄNGIG. DEMOKRATISCH.

Die GUD Nümbrecht tritt ausschließlich in der Gemeinde Nümbrecht zur Wahl für den Gemeinderat an, kann sich in ihrer Arbeit ganz auf unsere Gemeinde konzentrieren und steht in der Mitte der Gesellschaft.

Wir treten in allen sechzehn Wahlbezirken und mit 18 Kandidatinnen und Kandidaten auf unserer Reserveliste an.

Hier finden Sie unsere Kandidatinnen und Kandidaten.

Schon gehört? Der Podcast „GUD für Nümbrecht“

Politik ist zu kompliziert? Nicht mit uns!

Zum GUD Podcast bei Spotify

Wir bringen die Themen aus der Komunalpolitik direkt zu Ihnen, ehrlich und verständlich. In unserem neuen Podcast sprechen Wilhelm Weber und Stephan Löttgen darüber, was unsere Gemeinde bewegt.

In den ersten Folgen erfahren Sie, was uns antreibt und wie wir in Zukunft unsere Heimat gestalten wollen.

Jetzt reinhören!

Die GUD unterstützt Thomas Hellbusch bei seiner Kandidatur als Bürgermeister für Nümbrecht

Thomas Hellbusch ist 54 Jahre alt, verheiratet, wohnt in Bierenbachtal und leitet als Polizeibeamter den Personalrat der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis.

Erfahren Sie mehr über Thomas Hellbusch, sein Programm und seine Ziele unter thomas-hellbusch.de

Haushaltsrede 2025

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wenn ich Ihnen sage, dass wir als GUD dem Haushalt zustimmen, kommt das bestimmt für sie nicht überraschend. Wie auch schon in den vergangenen Jahren sehen wir in diesem Plan die richtigen Akzente gesetzt, wollen und werden den gemeinsamen Weg der vergangenen Jahre auch weiter mittragen und -gestalten.

Und gleichzeitig ist die Situation in diesem Jahr eine andere als in der Vergangenheit. Um uns herum sind die kommunalen Haushalte angespannt wie nie, ob man in die Kommunen oder auch zum Kreis schaut, überall ziehen dunkle Wolken auf und das Damoklesschwert von deutlichen Steuererhöhungen schwebt auch über Nümbrecht. Ein geplanter Grundsteuerhebesatz von 950 Punkten, der für das kommende Jahr geplant war, lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

Während aber andere Städte und Gemeinden die Situation zum Anlass nehmen und zusammen mit ihrer politischen Vertretung den Kopf in den Sand stecken, versuchen wir weiter an unserer gemeinsamen Vision für ein lebenswertes Nümbrecht zu arbeiten. Wir investieren in eine moderne Feuerwehr, wo wir mit dem fast fertigen Gerätehaus an der Gouvieuxstraße nur einen kleinen Teil der umfassenden Modernisierung sehen. Direkt gegenüber entsteht eine moderne Sportstätte und auch am Campus wird fleißig gearbeitet – ich bin sicher, dass sich das Ergebnis wird sehen lassen können. Die Grundschulen in Nümbrecht, Marienberghausen und Gaderoth werden für die Zukunft fit gemacht. Der Kurpark wird demnächst auf Vordermann gebracht.

Mit solchen Investitionen sorgen wir dafür, dass Nümbrecht eine Gemeinde ist und bleibt, in der es uns gut geht.

Wir müssen uns aber die Frage stellen, was es uns wert ist, in einer lebenswerten Gemeinde zu leben? Die Dinge werden uns nämlich nicht in den Schoß fallen. Um weiterhin eine gute ärztliche Versorgung, Klimaneutralität und eine hohe Aufenthaltsqualität zu erreichen, werden wir ein gewisses Risiko tragen und auch immer wieder Geld dafür in Hand nehmen müssen! All diese Dinge werden langfristig auch finanziell erfolgreich sein, dessen sind wir uns sicher. Aber jetzt braucht es Mut, diese wichtigen Entwicklungen auch ohne die allerletzte Erfolgssicherheit weiter voranzubringen.

Als im Jahr 1994 dieser Rat die Entscheidung getroffen hat, eigene Gemeindewerke zu gründen und das Stromnetz wieder selbst zu betreiben, gab es keine Garantie für den Erfolg, aber unsere Vorgängerinnen und Vorgänger haben damals den Mut bewiesen und sind diesen Schritt gegangen.

Damals musste die kleine GWN sogar bis vor das Oberlandesgericht in Düsseldorf ziehen, um sich ihren Erfolg dort hart zu erkämpfen.

Die Geschichte der GWN sollte uns lehren, dass es Mut braucht, um große Veränderungen zu erreichen. Und so wie aus der kleinen GWN eine große Erfolgsgeschichte wurde, ist es an uns, dafür zu sorgen, dass sowohl unser medizinisches Versorgungszentrum als auch das Parkhotel zu einer großen Erfolgsgeschichte werden. Es braucht einen klaren politischen Willen. Wir müssen uns hier nicht nur den aktuellen Herausforderungen stellen, sondern auch langfristig denken – für die Generationen die nach uns kommen.

Denen, die hier von „Intransparenz“ und „Insolvenz“ reden, möchte ich an dieser Stelle entgegnen, dass ich von ihnen noch nicht eine kreative Idee gehört habe, wie wir unsere Gemeinde lebenswerter gestalten können. Mehr als Zweifel, Mutlosigkeit und Unwillen kommt nicht über ihre Lippen.

Zu unserem großen Glück ist eine Mehrheit in diesem Gemeinderat der Auffassung, dass es sich lohnt, mutig zu sein und diese Gemeinde zu dem gestaltet haben, was sie heute ist. Für unsere finanzielle Situation erscheint gerade mit der Altschuldenübernahme ein Hoffnungsschimmer am Horizont, der uns endlich von dem Damoklesschwert des negativen Eigenkapitals befreien kann.

Der Antrag der CDU Fraktion, keinen Doppelhaushalt zu verabschieden, ist aus diesem Grund natürlich sinnvoll, wir sollten aber so früh wie möglich für das Jahr 2026 einen Haushaltsplan erstellen, um dem neuen Rat nicht in seiner ersten Sitzung eine so große Last aufzubürden.

Abschließend möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung bedanken, die mit großem Engagement und Fachwissen daran gearbeitet haben, uns diesen Haushaltsplan vorzulegen und all unsere Fragen dazu in den letzten Wochen ausführlich beantwortet zu haben.

Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Weichen für eine positive Zukunft stellen. Vielen Dank!

Unzutreffende Anschuldigungen überschatten Haushaltsberatungen

Ein Gutachten des ehemaligen Kämmerers der Stadt Bochum überschattet derzeit die Haushaltsberatungen in den Fraktionen des Nümbrechter Gemeinderates.

Auch der GUD Fraktion liegt das Schriftstück inzwischen vor und wurde durch die Ratsmitglieder analysiert. Die GUD Fraktion um ihren Vorsitzenden Wilhelm Weber ist von den Vorwürfen erschüttert und kann sie in keinem Punkt nachvollziehen. Sie vermitteln viel mehr den Eindruck, als würde auf dem Rücken des Bürgermeisters politische Meinungsmache betrieben, die vor allem von Unkenntnis zeugt.

Über alle in dem Schriftstück vorgehaltenen Dinge war die GUD Fraktion zu jederzeit informiert und sie stellen sich allesamt anders dar als die Vorwürfe es suggerieren. Sämtliche Frage stellungen zum Haushaltsplan der Gemeinde wurden im Rahmen von Haushaltsklausuren die allen Fraktionen angeboten wurden, durch die Verwaltungsspitze um Bürgermeister Hilko Redenius ausführlich beantwortet und erläutert. Die aktuelle Situation der gemeindeeigenen Gesellschaften, hier sind vor allem AFE und GWN zu nennen, ist den Ratsmitgliedern der GUD Fraktion durch ihre inzwischen langjährige Tätigkeit bestens bekannt. Sämtliche relevante Daten und Vorgänge liegen der GUD Fraktion vor. Auch vor diesem Hintergrund ist die GUD Nümbrecht von der positiven Entwicklung aller Gesellschaften überzeugt! Transparenz wird hier großgeschrieben.

Die GUD sieht sich durch die Vorwürfe eines Bürgermeisterkandidaten und einer bisher unbekannten selbsternannten Bürgerinitiative, die anscheinend Transparenz mit Ahnungslosigkeit verwechselt zu Unrecht beschuldigt. Abschließend stellt die Fraktion fest, dass die Haushaltspläne der Gemeinde Nümbrecht durch den Gemeinderat beschlossen und im Anschluss die Kommunalaufsicht geprüft und genehmigt werden. Die Jahresabschlüsse der Gemeinde Nümbrecht und ihrer Tochtergesellschaften werden durch verschiedene unabhängige Wirtschaftsprüfer überprüft und testiert Auch der Jahresabschluss 2023 der AFE GmbH wurde durch einen Wirtschaftsprüfer ordnungsgemäß testiert.

Die GUD, als Wählergemeinschaft aus Nümbrecht für Nümbrecht bietet allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde an, über ihre Internetseite Kontakt mit der GUD aufzunehmen und Fragen zum Haushalt der Gemeinde und zur Ratsarbeit gerne zu beantworten.

Manfred Bestgen zum neuen Vorsitzenden der GUD Nümbrecht gewählt

Bei der Mitgliederversammlung der GUD Nümbrecht am 7. November 2024 wurde Manfred Bestgen zum neuen Vorsitzenden der GUD Nümbrecht gewählt. Er löst die bisherige Vorsitzende Jutta Michalke ab, die als stellvertretende Vorsitzende weiterhin dem Vorstand der Nümbrechter Wählergemeinschaft angehört. Detlev Michalke wurde als Kassierer bestätigt. Der Fraktionsvorsitzende der GUD Fraktion im Nümbrechter Rat, Wilhelm Weber komplettiert den GUD Vorstand, er war bisher stellvertretender Vorsitzender.

Manfred Bestgen sprach Jutta Michalke den Dank der Wählergemeinschaft für die geleistete Arbeit aus und freut sich, mit ihr zusammen die erfolgreiche Arbeit weiter fortführen zu können.
Bei der Kommunalwahl im kommenden September wird die Wählergemeinschaft GUD in Nümbrecht wieder zur Wahl antreten. Bei der Mitgliederversammlung wurde mit den Vorbereitungen zur Wahl bereits begonnen.

v.l.n.r. Wilhelm Weber, Detlev Michalke, Jutta Michalke, Manfred Bestgen

Die Wählervereinigung GUD Nümbrecht ist ein demokratischer Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die politische Verantwortung im kommunalen Bereich übernehmen. Sie vereinigt Menschen, die sich dem Wohl der Gemeinde Nümbrecht verpflichten und deren Ziel es ist, die Gemeinde Nümbrecht für alle hier lebenden Menschen lebenswert zu gestalten.

Die GUD Nümbrecht nimmt konstruktiv am politischen Willensbildungsprozess teil.

Die GUD freut sich mit Ihnen, den Nümbrechterinnen und Nümbrechtern, in Kontakt zu treten.

Möchten Sie mit uns Kontakt aufnehmen, uns persönlich kennen lernen oder haben eine Frage?  Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:

info@gud-nuembrecht.de

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